Aktions- und Kulturtag 2016

Das SORTENNETZ wird als nachhaltiges Projekt beim Aktions- und Kulturtag 2016 der Nachhaltigkeitsakademie Kristallquelle vorgestellt.

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Stirbt die Biene – Stirbt der Mensch?

Veranstaltung in LINZ:

Bildschirmfoto 2014-01-28 um 12.21.55

BIENENSCHUTZGARTEN

28 01 2014  Bundesanstalt für Bergbauernfragen:

Forschungsbericht “Vom Wert der Biodiversität” steht zum Download bereit

Düngung mit Stickstoff und der exzessive Einsatz von Pflanzenschutzmitteln bis hin zum Bienensterben Gegenstand einer diskursiven Auseinandersetzung. Und die zentrale Conclusio des Berichtes: Es gibt keine ökonomische Effizienz in Bezug auf die Erhaltung und Nutzung von Biodiversität bzw. in Bezug auf die Anerkennung der Ökosystemleistungen, wenn das Schadenpotential der modernen Agrartechniken – und selbstverständlich auch die Schadenspotentiale der nicht umweltgerechten Techniken in allen anderen Wirtschaftssektoren – ausgeblendet wird.

ISBN: 978-3-85311-106-2

Der Forschungsbericht kann unter folgendem Link heruntergeladen werden:  http://www.berggebiete.at/cm3/de/download/viewdownload/16/509.html <http://www.berggebiete.at/cm3/de/download/viewdownload/16/509.html&gt;

Der Forschungsbericht kann auch als Hardcopy unter office at berggebiete.at bezogen werden (€ 13,–)

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Die Macht des Verbrauchers

Die Macht des Verbrauchers (Good Food, Bad Food)
Dauer: 4:30 min

Eine ökologische Landwirtschaft (Good Food, Bad Food)

Dauer: 3:44 min

Good Food, Bad Food – Anleitung für eine bessere Landwirtschaft – Kinostart: 20.1.2011.

Die vielfach ausgezeichnete und bekannte französische Filmemacherin Coline Serreau („St. Jacques … pilgern auf französisch“, „Drei Männer und ein Baby“), die ihre Karriere mit kämpferischen Dokumentarfilmen begann, kehrt zu ihren filmischen Wurzeln zurück. Für ihre Dokumentation „Good Food, Bad Food“ bereist sie die Welt auf der Suche nach Menschen, die den Erdboden, und damit die ganze Natur, respektvoll behandeln. In eindrucksvollen Bildern schildert sie konkrete Ansätze zur Verbesserung der katastrophalen Situation, in die die Landwirtschaft weltweit gedrängt worden ist. Denn gutes Essen und eine gesunde Natur, das geht uns alle an!

Was haben französische Mikrobiologen, die Millionen Wanderarbeiter Brasiliens, Vandana Shinas experimentelle Bauernhöfe in Indien und die Landwirte der weltgrößten Bioplantage in der Ukraine gemeinsam? Alle verfolgen sie ein gemeinsames Ziel: die Verbesserung der Bodenqualität und die Wiederherstellung der Saatenvielfalt – zum Schutz der Umwelt und für gesündere Lebensmittel.

Coline Serreau zeigt in dem Dokumentarfilm „Good Food, Bad Food“ Menschen, die dagegen kämpfen, dass unsere Böden durch chemische Dünger und Pestizide vergiftet werden. Und die sich dagegen wehren, dass nur wenige skrupellose Konzerne (u. a. Monsanto) weltweit das Saatgutangebot kontrollieren und die Bauern erpressen. In „Good Food, Bad Food – Anleitung für eine bessere Landwirtschaft“ begegnen wir faszinierenden Persönlichkeiten, die vielfältige Lösungen für die intelligentere Nutzung unserer begrenzten Ressourcen gefunden haben.

„Good Food, Bad Food“ knüpft dort an, wo Erwin Wagenhofers „We Fee The World“ aufgehört hat …

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Suche nach Spezialitäten

DIESE WEBSEITE WIRD IN NÄCHSTER ZEIT NICHT AKTUALISIERT!

Für eine Dorfbewohnerin, die sich danach sehnt, begannen wir mit der Suche nach Bezugsquellen in Österreich (Privatkunden) für folgende Spezialitäten:

1. goldgelbes Maismehl

2. Kartoffelsorte „Weltwunder“

Die Sorte „Weltwunder“ fanden wir in der Schweiz, bei Pro Specie Rara! Leider waren uns für heuer die Modalitäten in jeder Hinsicht zu aufwändig, aber nächstes Jahr…!

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Phänomen Honigbiene

http://derhonigmannsagt.wordpress.com/bienen-nachrichten-ii/

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Gründe für den ökologischen Landbau

http://www.buergerstimme.com/Design2/2011-07/die-perversion-der-konventionellen-agrarwirtschaft/

Die Perversion der konventionellen Agrarwirtschaft

14.07.11

Und immer wieder dürfen wir Menschen die Warnung hören und lesen, was denn alles geschehen würde, wenn unsere Spezies sich der Zehnmilliardengrenze nähern wird. Weltweite Hungersnöte, die nur eine Option offenhält: den konsequent radikalen Einsatz konventioneller Agrarwirtschaft. Daher haben Weltkonzerne der Agrarwirtschaft wie Monsanto und Syngenta auch keinerlei Probleme damit, Pestizide und die Gentechnik bedenkenlos einzusetzen, obwohl die Schädlichkeit nicht nur für uns Menschen, sondern auch für andere Lebewesen bis hin zum Zusammenbruch ganzer Naturkreisläufe längst zu genüge dokumentiert wurden. Hauptsache der Profit stimmt, die geschürte Angst vor Hungersnöten fügen sich dabei doch brillant ein, um die eigenen Verfehlungen zu vertuschen.

Es gibt genug Gründe für den ökologischen Landbau

Ganz besonders den Befürwortern der Gentechnik, die gern das Argument in den Raum werfen, dadurch würde der Pestizideinsatz verringert werden, muß entgegnet werden, daß das exakte Gegenteil eintreten wird: Unkräuter bilden Resistenzen, wie dies in den USA beobachtet wurde, somit steigt auch wieder der Pestizideinsatz. Bleiben wir bei der Gentechnik. Deren Pflanzen geben ihren Pollen durch den Pollenflug an „normale“ ab, es kommt somit zu ungewollten Auskreuzungen, die Ausbreitung hat keine Grenzen. Das Aussterben heimischer Sorten wird mittels dieser Technik vorangetrieben, ganz abgesehen von den Abhängigkeitsverhältnissen der Bauern zu den Saatgutkonzernen. Die sogenannten gentechnisch veränderten Organismen (GMO) verfügen teilweise auch über ein giftiges Protein, welches auch nützliche Insekten in der Landwirtschaft schädigt. Noch kann niemand wirklich wissen, was die indirekte Aufnahme von GMOs bei uns Menschen anrichten wird, die über den Futtermais der Tiere und die Enzyme geschieht. Im Nachhinein haben sich meistens Befürchtungen als berechtigt herausgestellt, wenn man nur an die vielen Giftcocktails denkt, die z.B. in der Baubranche uns belasten. Wenn wir bedenken, daß derzeit 70% der Bürger Deutschlands und auch der EU die Gentechnik nicht wollen, sollte die Politik entsprechend dies akzeptieren und danach handeln.

Die Entwicklung der ökologischen Landwirtschaft, der Boom der Bioläden, die Umsatzzahlen sprechen tatsächlich für sich, ist inzwischen sinnigerweise nicht mehr aufzuhalten. Aus den anfänglichen Biofuzzis wurde eine ernstzunehmende Bewegung, weil auch das Bewußtsein, also das Erkennen über die Zusammenhänge unserer Natur, des Gleichgewichtes im gesunden Miteinander, gereift ist, sich bilden konnte.

Wir malen mal schwarz und gehen mit gutem Beispiel voran

Es geht doch nichts über eine systemtreue Loyalität, wie sie jüngst der Hauptgeschäftsführer von Syngenta, Mike Mack, im Faz-Artikel unter Beweis stellte: Europa wird zu einer Insel, die sich vom Fortschritt abkoppelt. Nun, daß ihm keine Bioprodukte schmecken sollen, mag zum einem seine Treue zum Konzern unterstreichen, andererseits scheint er wohl die verkehrten Bioprodukte verzehrt zu haben, weil es keine Frage des Geschmackes ist, bzw. nach dem langjährigen Genuß von Lebensmitteln mit Geschmacksverstärkern ohnehin die eigenen Zellen erheblich gestört wurden. Mit anderen Worten, das Urteilsvermögen hat sich somit getrübt. Selbstverständlich darf auch nicht erwartet werden, daß man die eigenen Geschäftsziele hinterfragt oder gar negiert. Dennoch sei die Frage gestattet, wieso weiterhin an der Gentechnik festgehalten wird, obwohl sich in der Vergangenheit berechtigter Widerstand geregt hatte. Es sei da nur mal an den Verkauf des Herbizids Paraquat erinnert, obwohl Syngenta gewusst haben muß, daß Vergiftungen bis hin zu Todesfällen eintreten könnten bei unsachgemäßer Handhabung. Landarbeiter hatten infolgedessen in Brasilien auf Palmöl-Plantagen keine notwendige Schutzkleidung an. Im Oktober 2006 wurden daher Syngenta-Anlagen gestürmt, die von der Bauernbewegung Via Campesina organisiert worden war, weitere Proteste folgten im Dezember 2007 im Nordosten Brasiliens bei Cajazeiras. Schließlich lenkte Syngenta ein und übergab im Oktober 2008 die Forschungsfarm der brasilianischen Regionalverwaltung. Daraufhin kehrte Normalzustand ein, es wurden Saatgut von Regionalsorten wieder eingesetzt.

Auch hierbei hat die Wirtschaft sich nach dem Menschen zu richten

Und bloß nicht umgekehrt! Die Proteste werden viel eher zunehmen angesichts der sich fortsetzenden Ignoranz seitens der Weltkonzerne. Sie glauben immer noch, sie seien die Heilsbringer, obwohl das Leid, die Zerstörung der Umwelt, der Naturkreisläufe, rapide zunimmt. Doch die Menschen beginnen „aufzuwachen“, dies spiegelt sich nicht nur bei der Nachfrage nach Bio-Produkten wider, sondern hat auch mit einem neuen Bewußtsein selbst etwas gemein. Nicht der Profit wird mehr hofiert, sondern diejenigen, die nachhaltig Rücksicht nehmen im komplexen Kontext einer Welt, die überleben möchte, und zwar noch sehr lange!

Ihr

Lotar Martin Kamm

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Hans Rudolf Herren – Biolandbau ermöglicht Welternährung

Webradio:
http://oe1.orf.at/programm/273423 14.4.2011 im Radio-Kulturhaus >

Der in Bern geborene Bauernsohn gehört heute zu den weltweit führenden Agrarwissenschaftlern in der Biologischen Schädlingsbekämpfung. 27 Jahre lebte Hans Rudolf Herren in Nairobi und leitete dort das Institut für Insektenforschung. Seit 1979 veränderte die Umsetzung seiner visionären Konzepte des Biolandbaus die Lebenssituation vieler Afrikanerinnen und Afrikaner.

Zusammen mit einem Team von Experten und Expertinnen lehrte Hans Rudolf Herren ökologische Methoden im Landbau zur Erhaltung der Biodiversität und förderte biologische Methoden in der Bekämpfung von Schädlingen. Seine Methode, schädliche Insekten mit nützlichen Insekten zu bekämpfen, rettete schätzungsweise 20 Millionen Menschen vor dem Hungertod.

Johannes Kaup sprach mit Hans Rudolf Herren über dessen praktische Erfolge und Visionen: wie Biolandbau die gesamte Weltbevölkerung ernähren kann – und welche Wege es gibt, die realen ökonomischen Widerstände gegen einen ökologischen Wandel weltweit zu überwinden.

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